Harald Schmidts Brotbier
Also, wie kam es zu der ganzen Geschichte? Während des Irak-Krieges brachte Schmidt immer wieder Beiträge, die mit dem Irak zu tun hatten. So weit so gut! Jetzt hat ein findiger Redakteur seines Teams im Internet nach Stories gesucht- und siehe da auf unserer Homepage wurde er fündig!
Denn vor 10 Jahren hat Hoepfner versucht, Bier zu brauen wie die alten Sumerer (Ureinwohner des Zweistromlandes). Denen wird nämlich nachgesagt, dass sie das Bier erfunden haben sollen. Unsere damalige Laborantin hat zusammen mit einem Historiker recherchiert und so einiges gefunden. Kurz und knapp: sie haben tatsäschlich irgend welches Zeug gebraut, das im weitesten mit Bier zu tun haben könnte! Und genau dieses Zeug wollte Harald Schmidt für seine Show! Die alte Labortusse ist inzwischen an den Spätfolgen des Bieres gestorben, also musste ich den Part übernehmen!!
Babylon ca. 1500 v. Chr.: eine schusslige Küchenhilfe vergisst ein paar
Brotfladen in einer großen Tonamphore über Nacht im Freien und nachts regnet es! Morgens stellt sie das fest und versucht ihren Fehler zu vertuschen und versteckt das Ding im Vorratsraum. Da das nicht der erste Fehler der Lady war wird sie gefeuert. Die Amphore gammelt aber so vor sich hin…. Irgend wann kommt der Chef des Hauses in den Vorratsraum und wundert sich über einen seltsamen Geruch und geht der Sache nach.
Er findet die Amphore aus der es rausblubbert und es haut ihn fast um- also nix wie raus mit dem Ding und wegschütten. Doch bevor es ausschütten kann will die Dame des Hauses mal wieder irgend etwas absolut Überflüssiges und er vergisst es auszuschütten. Des Nachts kommen ein paar durstige Landstreicher daher und machen sich über die Flüssigkeit her- kaum ein Schluck getrunken, schon nimmt es den Jungs die Beine weg und sie schlafen ein. Das Hallo am nächsten Morgen ist natürlich groß und die Trunkenbolde wussten nichts mehr von der Nacht! Der Herr des Hauses dachte sich: das hört sich ja verlockend an und nahm einen großen Hieb und lud die Kollegen auch dazu ein- das erste Besäufnis!! Alle lachten nur noch ohne Ende!! Es wusste zwar keiner was sie berauschte, aber es war nicht schlecht. Der Hausherr zerrte seine alte Küchenlady wieder her und sie musste alles so machen, wie sie es damals auch tat. Das war der Anfand der großtechnischen Bierherstellung!!
Und genau so wie die damals machte ich es auch: altes Brot in Topf, Wasser dazu, über Nacht stehen lassen und abwarten was passiert. Klar, ein paar Kleinigkeiten hab ich noch reingeschmissen aber das würde die ganze Sache nur unnötig verkomplizieren.
Fakt ist Harald Schmidt hats geschmeckt und für uns war es eine super Werbung!!
April 29th, 2003 at 15:02
Pass nur auf, dass es dir nicht auch mal so geht wie der alten Labortusse!!!
April 30th, 2003 at 09:34
Hihi Klemens in nem Mini-Röckchen und ner alten Amphore… und wie geht die Geschichte weiter??? Wars das jetzt für Hoepfner?? Bleibt am Ball. Vielleicht könnt Ihr ja Harald Schmidt sponsoren und Ihr dürft dann im Hintergrund ne Hoepfner Fahne hissen. Man man man was ist nur mit Eurer Marketingabteilung los??? Ich glaub ich steig bei Euch ein und misch den Laden mal auf…
Parallel kann ich dann ja auch über Hoepfner meine MK100 verkaufen *lach* Ihr habt ja genug Gastronomie *hmpf*
April 30th, 2003 at 12:36
Ich glaube demnächst kommt die erste Großbestellung 100 Hekto Brotbier bitte. Hat natürlich den absoluten Vorteil, daß Du viel mehr trinken kannst, weil isch ja Brot drinn und brauchs nix esse. (kappiert) Wie wärs wenn wir beim Bergfest die Wagenräder einweichen, Freitags über Nacht stehen lassen, noch was dazumixe und es am Samstag als absolute Atraktion anbieten. Aber wie bekommen wir des Zeug dann in ein Faß, bzw. durch den Durchlaufkühler wieder raus?
April 30th, 2003 at 12:51
Das mit den Wagenrädern wäre eine gute Idee, da unser Publikum ja auch immer älter wird und bestimmt Probleme mit der harten Rinde hat. Wenn du diese Brühe jemandem andrehen willst, dann glaubt er, du willst ihn das Bergfest vermiesen und er kommt nie wieder!! Außerdem könnten wir dann Probleme mit der Toilettenkapazität bekommen!!!
Aber für das Problem mit dem “Feststoffen” im Bier und mit ins Fass bringen, hatten die Sumerer eine gute Erfindung: offene Amphoren in die man ganz lange Strohhalme reinhängt und dann feste daran zieht; wie bei Ballermann!! Durch den Strohhalm kam dann nichts Dickes mit!!
April 30th, 2003 at 15:36
GEIL!! Alkohol durchs Röhrchen! Das ist auch viel billiger. Da braucht ihr nur 50 Liter und der Laden Brummt und Schwankt! Das rechnet sich