Kroatien, Teil 1:
Die erst Woche im nrdlichen Teil Kroatiens war sehr heiss, fast 40 Grad. Kleiner, aber zweckmiger Bungalow, 200 Meter bis zum Kiesstrand (aua!), babylonisches Sprachengewirr (Ungarn, Polen, Tschechen, Ossys, Italiener).
Als wir eines Tages von einem Ausflug zurckkamen hat uns standesrechtlich der Schlag getroffen: auf unseres kleinen Kchenzeile waren hunderte von Ameisen, die auf unergrndliche Weise ins Haus eingedrungen sind. Da wir nicht wuten, was tun, haben wir bei der Rezeption Bescheid gesagt. Und schwups kam Ola vorbei, die Putze, hat ihre chemische Keule untern Arm und hat den Biestern binnen krzester Zeit das Lebenslicht ausgebalsen. Was fr ein Scharmtzel, geil!
Zweite Woche im Sden Kroatiens (Dalmatien): wie vom ADAC beschreiben sind wir die Kstenstrae hinuntergefahren. Fr rund 400 km haben wir ber 8 Stunden gebraucht, bei sengender Hitze und Straenverhltnissen wie im Mittelalter. Es war die Hlle!
Eines Tages machten wir mal wieder einen Ausflug. Wir dachten, fahren wir doch mal in ein kleines Dorf direkt am Meer, vielleicht gibt es dort einen einsamen Strand. Das Dorf stellte sich als Bauernhof heraus. Auerdem als Sackgasse. So, und jetzt wohin? Eine einheimische Ola gefragt, hat sie uns bereitwillig den Weg erklrt. Dafr knnte ich sie heute noch umbringen! ber eine 20 mintige Fahrt ber einen lchrigen, staubigen, mit Felsbrocken geschmckten Feldweg gelangten wir wieder auf die Hauptstrae. Die Karre hat ausgesehen wie Sau, der Unterboden ist bestimmt hinber. Groll! Leider hab ich die dumme Sau nicht mehr getroffen, sonst Gnade ihr Gott!
Nun gut, die Hitze wurde immer unertrglicher, aber wir hatten ja einen Bungalow mit Klima, hh. Wir waren fast jeden Tag Essen, hhmmmmm, lecker!
Auf der Rckfahrt haben wir eine andere Strecke bers Gebirge an der Grenze zu Bosnien gewhlt, das hat zwar genausolange gedauert, war aber um einiges khler. Nach ber 8 Stunden haben wir dann in der Nhe von Ljubljana (oder so)/Slowenien bernachtet, weitere 9 Stunden spter kamen wir geschafft aber zufrieden in der schnen Heimat an.
So, bitte, jetzt eure nichtsnutzigen Kommentare!